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            Betriebliches Gesundheitsmanagement IHK

Gründe für die Etablierung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements

 

FachkräftewettbewerbIm sich verschärfenden Wettbewerb um die beten Fachkräfte und die sogenannten High Potentials nehmen Faktoren wie Work Life Balance und Vereinbarkeit von Familie und Beruf an Bedeutung zu. So werden Gesundheitsmaßnahmen perspektivisch ein wichtiges Instrument der Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiterbindung.

Demografischer WandelDurch die demografische Entwicklung verschieben sich über alle Branchen hinweg gesehen in den nächsten zehn Jahren die Altersstrukturen in der Belegschaft massiv. Durchschnittlich 35% der ArbeitnehmerInnen „wandern“ in die Altersgruppe 50 plus. Im Jahr 2020 wird jede dritte Arbeitskraft 50 Jahre und älter sein.

GesundheitsreformenGesundheitsreformen und gesetzliche Rahmenbedingungen verändern sich und „zwingen“ Unternehmen zur Umsetzung von Vorgaben. Unter anderem schreibt seit Mai 2004 das Sozialgesetzbuch IX im § 84 Abs. 2 betriebliches Eingliederungsmanagement vor. Betriebe sollen sich demnach für die Gesunderhaltung aller Mitarbeiter engagieren, die länger und häufiger krank sind.

Veränderte ArbeitsbedingungenDie Arbeitsbedingungen haben sich radikal verändert. Neue Formen der Arbeitsorganisation, zunehmende Komplexität, steigende Vernetzung, erhöhte Innovationsrate sowie stets wachsender Wettbewerbsdruck führen zu höheren psychomentalen und psychosozialen Belastungen.

Folgen sind Überbeanspruchung, Burnout und fehlende emotionale Bindung an den Arbeitsplatz. Laut DAK Gesundheitsreport 2013 nahmen im Zeitraum 1997 bis 2012 die Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund psychischer Erkrankungen um 165% zu. Damit stehen diese Erkrankungen mit einem Anteil von 14,5% an den Fehltagen an zweiter Stelle hinter den Muskel-Skelett Erkrankungen.

Welche Ergebnisse können durch Betriebliches Gesundheitsmanagement erreicht werden?

Bei der Umsetzung sollte eine Synthese von wirtschaftlichen sowie sozialen Zielen hergestellt werden.

Typische Oberziele sind:

  • die Senkung von Fluktuation durch Steigerung der emotionalen Bindung an das Unternehmen
  • die Verbesserung des Betriebsergebnisses und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit
  • die Erhöhung der Leistungsfähigkeit und der Leistungsbereitschaft der Belegschaft
  • die Verbesserung der Arbeitsbedingungen sowie der Gesundheit der Beschäftigten
  • die Steigerung der Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen
  • die Entfaltung der Ressourcen der Angestellten des Unternehmens
  • die bessere Bewältigung von Herausforderungen des demografischen Wandels
  • die Steigerung der Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber
  • die Einhaltung rechtlicher Vorschriften und Rahmenbedingungen

Was sind die Vorteile von

Betrieblichem Gesundheitsmanagement?

Vorteile des Unternehmens

  1. Im Hinblick auf die ökonomischen Ziele eines Unternehmens kann durch eine entsprechende Vorgehensweise die individuelle und kollektive Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden verbessert werden, was letztlich zu einer Steigerung der Produktivität und Qualität führen kann. Wird die Belegschaft gesund erhalten, führt dies weiterhin zur Reduzierung der Kosten, die durch krankheitsbedingte Ausfälle (Fehlzeiten) verursacht werden.
  2. Eine stabile und konsequente Vorgehensweise kann aber auch zur Stärkung der internen und externen Arbeitgebermarke und Erhöhung der Arbeitgeberattraktivität führen. Dies ist auch notwendig, weil die Anforderungen von (potenziellen) Arbeitnehmer/-innen im Hinblick auf das GM eines Unternehmens zunehmend ansteigen. Die positiven Auswirkungen beschränken sich aber nicht nur auf die Personalgewinnung, sondern auch auf den Personalbestand. Denn ein adäquates BGM kann zur Reduktion der Mitarbeiterfluktuation (ohne natürliche Fluktuation) beitragen. Zum einen kann das krankheitsbedingte Ausscheiden von Mitarbeitenden reduziert werden, zum anderen kann verhindert werden, das Mitarbeiter/-innen kündigen, weil sie ihre Gesundheit gefährdet sehen.

Vorteile für Mitarbeiter

  1. Die Vorteile eines gut umgesetzten BGMs für die Belegschaft sind relativ offensichtlich. In diesem Kontext sind in erster Linie Verbesserungen bezüglich der psychischen und der physischen Gesundheit und des Wohlbefindens der Mitarbeitenden zu erwähnen. Hierdurch wird nicht nur deren Leistungs- und Beschäftigungsfähigkeit sichergestellt, sondern in der Regel auch die Zufriedenheit der Mitarbeitenden gefördert.
  2. Dies führt letztlich zu einem positiven Betriebsklima. Schritte können zum Beispiel die Lokalisierung und Anpassung von zu hohen Arbeitsbelastungen oder aber die aktive Mitgestaltung des Arbeitsplatzes bzw. stellenbezogener Arbeitsabläufe sein.

 

 

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